Skopje

Architektur im mazedonischen Kontext

12. Oktober 2017 - 17. November 2017

Ausstellungszentrum im Ringturm
Schottenring 30, 1010 Wien

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Die Schau widmet sich der außergewöhnlichen Architektur Skopjes. Die am Fluss Vardar gelegene mazedonische Hauptstadt hat eine über 2000 Jahre währende Siedlungsgeschichte mit zahlreichen Einflüssen und Brüchen.

Im Rahmen der Ausstellung findet am 7. November eine Podiumsdiskussion zum Thema „Brutalismus in Skopje: eine regionale Erscheinung oder internationales Format?“ mit den Architekten Boris Podrecca und Vladimir Vuković sowie Kurator Adolph Stiller statt. Anna-Klara Soucek von Ö1 moderiert.

Dienstag, 7.11.2017 | 18 Uhr | Ausstellungszentrum im Ringturm
Schottenring 30, 1010 Wien

Geprägt von den Osmanen orientierte sich die Stadt nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs in Richtung Europa, ohne ihr Erscheinungsbild radikal zu ändern. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden weitläufige Wohnviertel mit den typischen Plattenbauten, große Industrieanlagen sowie breite Boulevards. Im Juli 1963 zerstörte ein verheerendes Erdbeben mehr als drei Viertel der Stadt. In einer einmaligen Solidaritätsaktion gelang der rasche Wiederaufbau Skopjes, der den Charakter der Kapitale grundlegend änderte. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Transformation werden in der Ausstellung gezeigt.

Kuratoren:
Vladimir Deskov, Skopje
Ana Ivanovska Deskova, Skopje
Iovan Ivanovski, Skopje
Adolph Stiller, Wien

Mo-Fr 9 bis 18 Uhr | Feiertags geschlossen | Eintritt frei